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	<description>Ihr Informationsportal rund um Algeriens Geschichte und Kultur.</description>
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		<title>Die Wirtschaft in Algerien</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 15:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Algerier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Insgesamt gehört Algerien zu den reichsten Ländern in Afrika, was vor allem an dem Pro Kopf Einkommen zu sehen ist. Die regierende Einheitspartei mit dem Namen Front de Libèration Nationale setzte nach der Unabhängigkeit vor allem auf eine stattlich organisierte Planwirtschaft. Hinzu kam ein so genannter algerischer Sozialismus. Die Wirtschaft Algeriens historisch gesehen Zunächst funktionierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.algier.org/wp-content/uploads/2011/07/Algerien-Oel-300x225.jpg" alt="Dieser Artikel handelt von Algeriens Wirtschaft." title="Öl aus Algerien" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-61" /><strong>Insgesamt gehört Algerien zu den reichsten Ländern in Afrika, was vor allem an dem Pro Kopf Einkommen zu sehen ist. Die regierende Einheitspartei mit dem Namen Front de Libèration Nationale setzte nach der Unabhängigkeit vor allem auf eine stattlich organisierte Planwirtschaft. Hinzu kam ein so genannter algerischer Sozialismus.</strong><span id="more-47"></span></p>
<h2>Die Wirtschaft Algeriens historisch gesehen</h2>
<p>Zunächst funktionierte diese eher ineffiziente Staatswirtschaft auch sehr gut, was vor allem an den hohen Einnahmen des Gas- und Ölexports lag. In den 80ern kam es jedoch aufgrund der sinkenden Ölpreise zu hohen sozialen Spannungen. Diese gingen soweit, dass es im Jahre 1988 zu einem blutigen Bürgerkrieg kam. In den 90er Jahren kam es dann dennoch zu einer Stabilisierung der Regierung. Diese verfolgte nun auch das Ziel einer zunehmenden Privatisierung im Wirtschaftssektor. Allerdings war die zuvor verwendete Planwirtschaft nicht gerade einer guter Nährboden für die nun folgende Wirtschaft in Algerien.</p>
<h2>Das Staatsunternehmen</h2>
<p>Wird die Wirtschaft in Algerien betrachtet, so kann noch heute festgestellt werden, dass der Bankensektor und die Industrie noch immer durch den Staat beherrscht wird. Zwar gibt es Sektoren, welche bei der Privatisierung der Industrie im Vordergrund stehen, dennoch ist es so, dass dies nur sehr langsam voran schreitet. Wichtige Industriezweige für die Privatisierung sind vor allem die Hersteller von Düngemitteln, sowie die pharmazeutischen und petrochemischen Unternehmen. Werden nun die Bankbereiche betrachtet, so gibt es genau sechs Institute staatlicher Herkunft, die dominieren. Zwar ist auch hier die Privatisierung vorgesehen. Jedoch ist es so, dass diese wegen der Finanz- und Bankenkrise erst einmal aufgeschoben wurde. An dieser Stelle muss auch erwähnt werden, dass es bis heute so ist, dass die Staatsbanken Kredite vergeben, welche an unrentable Staatsunternehmen gehen. Diese werden dann auch meist nicht zurück gezahlt und schaden somit der Wirtschaft in Algerien.</p>
<h2>Diversifizierung und Energiesektor</h2>
<p>Die Wirtschaft in Algerien ist auch heute noch sehr stark von dem Energiesektor abhängig. Dieser Sektor wird von der Gas- und Ölgesellschaft Sonatrach beherrscht, welche natürlich ebenfalls dem Staat gehört. Im Jahr 2007 war es so, dass ganze 98 % der Export von Waren auf den Sektor der Energie entfielen. Da die Regierung einen weiteren Ausbau des Energiesektors plant wird die Abhängigkeit der algerischen Wirtschaft auch weiterhin steigen. Vor allem auch dann, wenn es zur Steigung der Ölpreise kommt. Somit ist das Hauptziel der Regierung eine Diversifikation der Wirtschaft zu erreichen. Dies bedeutet, dass auch die Wirtschaft außerhalb des Energiesektors ausgebaut werden muss. Wobei die Hoffnungen in dieser Hinsicht auf den Sektoren von Informationstechnologie, Bauwirtschaft, Tourismus und Transport liegen. Die Baubranche beispielsweise erhielt in der letzten Zeit einen sehr guten Wachstumsimpuls. Dies liegt zwar auch an der staatlichen Investition in Sachen Wohnungsbau, ist aber in dieser Hinsicht eine gute Investition. Im Jahr 2005 wurde sogar ein Assoziierungsabkommen mit der EU unterschrieben. Dies beinhaltet, dass innerhalb von zwölf Jahren alle Handelsschranken wegfallen müssen und somit eine Freihandelszone, zwischen der EU und Algerien zustande kommt. Inwieweit dies in den nächsten Jahren wirklich in die Tat umgesetzt werden kann, steht jedoch noch in den Sternen. Immerhin müsste in dieser Hinsicht wirklich noch viel passieren, um dieses Ziel erreichen zu können.</p>
<p>Foto: fotolia / Thorsten Ahlf</p>
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		<title>Algeriens Geschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 14:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Algerier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Antike war das heutige Algerien ein Teil vom Herrschaftsgebiet von Karthago. Dies war zu dieser Zeit die wichtigste Handelsmacht im Mittelmeerraum. Diese Macht wurde erst infolge von drei Kriegen gebrochen und durch die römischen Legionen erobert. Auf diese Weise wurde auch Algeriens Küstenregion mit ins römische Reich einverleibt. Algeriens geschichte is sehr abwechslungsreich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-22" title="Eine algerische Karawane" src="http://www.algier.org/wp-content/uploads/2011/08/Algerien-Karawane-300x197.jpg" alt="Die Geschichte Algeriens ist sehr abwechslungsreich und hat viele Wendungen im Laufe der Zeit genommen." width="300" height="197" /><strong>In der Antike war das heutige Algerien ein Teil vom Herrschaftsgebiet von Karthago. Dies war zu dieser Zeit die wichtigste Handelsmacht im Mittelmeerraum. Diese Macht wurde erst infolge von drei Kriegen gebrochen und durch die römischen Legionen erobert. Auf diese Weise wurde auch Algeriens Küstenregion mit ins römische Reich einverleibt.</strong><br />
</br> </br><span id="more-20"></span></p>
<h2>Algeriens geschichte is sehr abwechslungsreich</h2>
<p>Somit ist Algeriens Geschichte schon an diesem Punkt sehr abwechslungsreich. Allerdings fielen diese Regionen im Verlauf des 5. Jahrhunderts auch unter die Herrschaft von Vandalen. Allerdings nur für etwa ein Jahrhundert. Dies war ein germanischer Volkstamm, welcher aus dem nördlichen Europa stammte. Daraufhin folgte eine Herrschaftsphase durch Byzanz. In dieser Phase wurden die Berber unter Androhung von Gewalt islamisiert. Im Jahr 1519 wurde Algerien dann ein Teil vom Osmanischen Reich. Wobei die Seeräuberei bis ins 19. Jahrhundert hinein eine sehr wichtige Einnahmequelle bildete.</p>
<h2>Vom 19. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert</h2>
<p>Die unsicheren Zustände, die im westlichen Mittelmeer herrschten, probierte Frankreich am Anfang des 19 Jahrhunderts zu entschärfen. Aus diesem Grund wurde auch Algier im Jahr 1830 besetzt. Die folgenden 40 Jahre waren geprägt vom scharfen Widerstand der Berber. Trotzdem schaffte es Frankreich die Region dem eigenen Land anzugliedern. Somit wurde Algerien Anfang des 20. Jahrhunderts offiziell zu einer Kolonie von Frankreich. In den folgenden Jahren wurde der Widerstand jedoch immer größer, was nicht zuletzt daran lag, dass ein Nationalgefühl in Algerien einsetzte. Im Jahr 1925 kam es deshalb auch dazu, dass eine Unabhängigkeitsbewegung neu gegründet wurde. 1943 wurde dann erstmals die Autonomie von Algerien gefordert. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Spannungen im Land immer größer und so kam es 1954 zum Aufstand. Dieser hatte einen rund Siebenjährigen Krieg gegen die Kolonialmacht zur Folge. Im Jahr 1958 erreichte die Exilregierung dann erste Erfolge bei Verhandlungen mit Frankreich. Somit kam es zu einem Autonomiegesetz. In den Folgejahren kam es zu Anschlägen von Gegnern der Unabhängigkeit. Die Organisation, welche hinter diesen Anschlägen steckte zerfiel jedoch bald.</p>
<h2>Von 1962 bis heute</h2>
<p>Algeriens Geschichte   ist wirklich sehr vielfältig und so beginnt im Jahr 1962 mit der Unabhängigkeit ein ganz neues Kapitel. Diese wurde in dem Abkommen mit dem Namen Èvian-les Bains festgelegt. Der erste Staatpräsident in Algeriens Geschichte wurde nun Ben Bella. Unter ihm entstand damals ein sozialistischer Einheitsstaat. Erst in den 90er Jahren kam es dann zu Reformen, welche einen Staat mit Mehrparteiensystem ermöglichten. Durch die ersten Wahlen entbrannte jedoch ein blutiger Bürgerkrieg, welcher bis heute noch nicht vollkommen abgeklungen ist. Seit dem Jahr 2006 beeinflusst der neue Regierungschef Abdelaziz Belkhadem Algeriens Geschichte maßgeblich. Allerdings haben die Bemühungen endlich Frieden zu schaffen noch nicht wirklich gefruchtet. Somit ist es immer noch so, dass dem Land die Terroranschläge von radikalen Islamisten sehr viel Probleme bereiten und das Vorankommen verhindern. Somit ist es auch kein Wunder, dass der Tourismus im Land nicht weiter wachsen kann. Immerhin werden diese nur ein sicheres Land bereisen und keines, in dem Terroranschläge an der Tagesordnung sind. Aus diesem Grund hat das Land noch einen sehr langen Weg vor sich, um endlich zu dem zu werden, was es eigentlich sein könnte.</p>
<p>image. Christian Lebon &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Der Tourismus: Algerien hat viel zu bieten</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 15:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Algerier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tourismus in Algerien ist zwar bei weitem nicht so, wie in Marokko und Tunesien, den beiden Nachbarländern, jedoch braucht sich das Land an sich nicht zu verstecken, denn es verfügt über genauso viel historische und landschaftliche Reize. Die Geologie Algeriens Allerdings ist es trotzdem so, dass der Tourismus in Algerien nicht wirklich in Schwung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-41" title="Eine Moschee in Algerien" src="http://www.algier.org/wp-content/uploads/2011/08/Algerien-Moschee-225x300.jpg" alt="Dieser Artikel handelt über Tourismus in Algerien" width="225" height="300" /><strong>Der Tourismus in Algerien ist zwar bei weitem nicht so, wie in Marokko und Tunesien, den beiden Nachbarländern, jedoch braucht sich das Land an sich nicht zu verstecken, denn es verfügt über genauso viel historische und landschaftliche Reize.</strong><br />
</br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br><span id="more-39"></span></p>
<h2>Die Geologie Algeriens</h2>
<p>Allerdings ist es trotzdem so, dass der Tourismus in Algerien nicht wirklich in Schwung gekommen ist. Dazu war es wahrscheinlich fast immer zu unruhig. So ist es bis heute so, dass nur sehr wenige Reiseveranstalter überhaupt Reisen nach Algerien anbieten. Wenn doch, so sind dies meist Gruppenreisen, welche durch die Wüste gehen. Dabei ist Algerien doch das zweitgrößte Land Afrikas und hat so viel mehr zu bieten. Insgesamt hat es etwas die Fläche von Deutschland mal sieben. Bestimmt wird das Land im Norden vor allem, durch eine schöne Küste zum Mittelmeer. Daraufhin folgt jedoch gleich das Atlas-Gebirge und die Sahara im Süden des Landes. Dabei erreichen die Berge des Gebirges eine Höhe von bis zu 2.300 Metern. Dazwischen finden sich immer wieder Hochlandebenen und eine Vielzahl von versumpften Schotts, was Salzseen sind.</p>
<h2>Exotic nein, dafür ein ganz besonderer Charme</h2>
<p>Eine ausgedehnte und reiche Vegetation findet sich in Algerien nicht. Dies ist auch kein Wunder, denn schließlich sind 85 % des Landes einfach nur Wüste. In dieser gibt es natürlich keine oder nur sehr spärliche Vegetation. Lediglich 3 % des Landes kann deshalb als Ackerland genutzt werden. Auch Wald gibt es nur 2 %.  Exotic ist in Algerien also wirklich nicht zu finden. Vielleicht ist auch dies ein Grund für den wenigen Tourismus in Algerien. Wobei an dieser Stelle auf jeden Fall gesagt werden muss, dass dieser herbe Charme des Landes auch fasziniert und den Besucher fesseln kann. So hat sich in dem Land auch nie wirklicher Badetourismus entwickelt und auch die großen Städte haben kaum bis nur selten Besucher, obwohl sie durchaus sehenswert sind und viel zu bieten haben. Der wenige Tourismus beschränkt sich fast ausschließlich auf Wüstensafaris und den damit verbundenen Besuch von Oasen.</p>
<h2>Urlaub in einem der reichsten Länder Afrikas</h2>
<p>Mittlerweile ist es wirklich nicht mehr allzu verständlich, dass auch heute der Tourismus in Algerien nicht langsam aufblüht. Schließlich ist das Land eines der reichsten von ganz Afrika. Die Kinder besitzen hier eine Schulpflicht und auch die älteren Menschen bekommen eine Rente. Der Rest der Bevölkerung, welcher zu vier Fünfteln aus Arabern und einem Fünftel aus Berbern besteht, verdient meist sehr gutes Geld. Dieses wird meist in der Energieindustrie oder anderen neuen modernen Industriezweigen verdient. Wobei dies zur Folge hat, dass die meisten Menschen in den Küstenstädten wohnen und somit das Hinterland nicht wirklich stark besiedelt ist. Ein sehr interessanter Teil für Touristen ist die Kulturgeschichte von Algerien. In der Wüste wurden beispielsweise eine Vielzahl von bedeutenden Felsenmalereien gefunden. Diese sind etwa 6000 v. Chr. gemalt worden. Aus den Zeiten der Römer sind vor allem viele Ruinen übrig geblieben. Diese reichen von Tempeln bis hin zu Aquädukten. Obendrein können Kulturinteressierte auch viele einzigartige Moscheen in den Städten finden. Algerien ist also durchaus auch für einen schönen Kultururlaub geeignet. Wobei hier wahrscheinlich individuell geplant und gebucht werden muss.</p>
<p>Foto: Thomas Neumahr &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Kultur Algeriens: Die Araber, die Berber und die Franzosen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 14:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Algerier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kultur in Algerien ist sehr stark durch das Kulturerbe Arabiens beeinflusst wurden. Es gibt jedoch auch ein Erbe der so genannten berberischen Minderheit. So schreibt beispielsweise die Mehrheit der berberischen Autoren in Französisch oder Tamazight. Die Arabisch-Berbische Kultur Ab den 80ern kam es auch immer wieder zu starken Auseinandersetzungen der Berber mit der Zentralregierung. Bei diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.algier.org/wp-content/uploads/2011/08/Algerien-national.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.algier.org/wp-content/uploads/2011/08/Algerien-national-248x300.jpg" alt="Algeriens kultur ist nicht nur durch die Franzosen und Berber geprägt, auch fußball wird immer alltäglicher." title="T-Shirt mit algerischer Flagge" width="248" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-36" /></a><strong>Die Kultur in Algerien ist sehr stark durch das Kulturerbe Arabiens beeinflusst wurden. Es gibt jedoch auch ein Erbe der so genannten berberischen Minderheit. So schreibt beispielsweise die Mehrheit der berberischen Autoren in Französisch oder Tamazight.</strong><br />
</br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br> </br><span id="more-35"></span></p>
<h2>Die Arabisch-Berbische Kultur</h2>
<p>Ab den 80ern kam es auch immer wieder zu starken Auseinandersetzungen der Berber mit der Zentralregierung. Bei diesen wurden viele der Berber durch die Gendarmerie umgebracht. Es kam zwar durch die Parlamentswahlen 2004 dazu, dass den Berbern Zugeständnisse gemacht wurden. Allerdings ist Berberisch auch heute noch keine Amtssprache in Algerien, was sehr viel ausmacht. Somit verfügt die Kultur in Algerien über zwei komplett unterschiedlich Tendenzen. Bis etwa zur zweiten Hälfte vom 20. Jahrhundert war es in Algerien vor allem so, dass das kulturelle Leben französisch geprägt war. Jedoch kam es bereits vor der Unabhängigkeit dazu, dass die arabisch-berberische Kultur wiederbelebt wurde. Ab dem Jahr 1962 wurde dies dann auch vom Staat unterstützt. Werden nun die Bibliotheken betrachtet, so steht die Bibliothek in der Hauptstadt an erster Stelle. Hier finden sich mehr als eine Millionen Bände, wobei sehr viele bedeutende darunter zu finden sind.  Als wichtigste Museen von Algerien  sind das ethnographische und prähistorische Museum zu nennen. Zudem gibt es ein Nationalmuseum der Antike, welches 1897 gegründet wurde und die Nationalgalerie, deren Gründungsjahr im 1930 war. In Algerien ist es allerdings bis heute so, dass die Tageszeitungen und auch alle anderen Medien durch den Staat kontrolliert werden. Somit kann nicht frei geschrieben werden auch kein freier Journalismus betrieben werden.</p>
<h2>Sport</h2>
<p>Die Kultur in Algerien wird natürlich auch durch den Sport beeinflusst. So gibt es beispielsweise 4 verschiedene Sportler, welche bisher eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen erreichen konnten. Obendrein war es Kabyle Rabah Madjer, welcher die Champions League als erster afrikanischer Fußballspieler gewinnen konnte. Dies war zwar mit dem FC Porto, aber es ist dennoch sehr bedeutend. Zudem konnte sich die Fußballelf Algeriens 2010 das dritte Mal für die WM qualifizieren. Insgesamt ist es so, dass die algerischen Fußballspieler seit den 30er Jahren eine sehr wichtige Rolle in Frankreich spielen. So spielten viele in der französischen Profiliga. Zinèdine Zidane beispielsweise war dreimaliger Weltfußballer und das als Nachkomme algerisch-kabylischer Einwanderer.</p>
<h2>Bildungswesen</h2>
<p>Auch das Bildungswesen zählt zur Kultur in Algerien oder beeinflusst diese zumindest. So wird die Ausbildung in der Schule von etwa 95 Prozent der Kinder wahrgenommen. An sich ist das Bildungssystem des Landes dem französischen Bildungssystem nachempfunden. Allerdings kam es nach der Unabhängigkeit direkt zu einer so genannten Arabisierung. Im Zuge dieser Arabisierung kam es dazu das auch immer mehr algerische Lehrer ausgebildet wurden und zudem auch arabisch sprechende ausländische Lehrer ins Land geholt wurden. Im Jahr 1976 kam es dann dazu, dass alle privaten Schulen geschlossen wurden und  eine Schulpflicht eingeführt wurde. Diese geht über 9 Jahre. Für die weiterführende Ausbildung verfügt Algerien über  neun Universitäten, wobei es sich bei zwei von ihnen um technische Hochschulen handelt. In Algier ist dabei die älteste Universität zu finden. Sie wurde bereits im Jahr 1879 gegründet. Obendrein gibt es in Algier aber noch zwei Universitäten.</p>
<p>image: Antonio GAUDENCIO &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Geographische Lage Algeriens</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 14:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Algerier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Norden wird das Land vom so genannten Atlasgebirge eingenommen. Wobei in dieser Hinsicht dazu gesagt werden muss, dass das Land seinem größten Lebensraum im Norden hat und der Südteil kaum besiedelt ist. Die Sahara und das Atlasgebirge Dies liegt wohl vor allem daran, dass Algeriens geographische Lage im Süden von der Sahara bestimmt ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-32" title="Eine Stadt Algerien und das Atlasgebirge" src="http://www.algier.org/wp-content/uploads/2011/08/Algerien-marokko-300x225.jpg" alt="Die geographische Lage und das Klima Algeriens, macht es den Anwohnern nciht einfach dort zu leben." width="300" height="225" /><strong>Im Norden wird das Land vom so genannten Atlasgebirge eingenommen. Wobei in dieser Hinsicht dazu gesagt werden muss, dass das Land seinem größten Lebensraum im Norden hat und der Südteil kaum besiedelt ist.</strong><br />
</br> </br> </br> </br> </br> </br> </br><span id="more-30"></span></p>
<h2>Die Sahara und das Atlasgebirge</h2>
<p>Dies liegt wohl vor allem daran, dass Algeriens geographische Lage im Süden von der Sahara bestimmt ist. Die Mittelmeerküste des Landes ist nur sehr schmal und obendrein auch buchtenreich. Dahinter erhebt sich gleich dar Tellatlas, welcher steil ansteigt. Östlich der Hauptstadt erreicht der Gebirgszug eine Höhe von bis zu 2.308 Metern. Zudem gibt es eine Vielzahl von Salzseen, welche sich Schotts nennen. Im Süden ist es hingegen so, dass der Saharaatlas eine Höhe von rund  2.328 Metern erreicht und parallel zur Küste verläuft. Die Sahara, welche rund 85% des Landes einnimmt folgt im Süden und bestimmt da  Algerien geographische Lage. Zudem gibt es in Algerien zwar ein paar Dauerflüsse, die allerdings nur sehr kurz sind. Ansonsten verfügt das Land vor allem über viele trockene Flusstäler. Diese verwandeln sich von Zeit zu Zeit dennoch immer einmal in reißende Ströme. Algeriens geographische Lage ist auch beeinflusst durch den längsten Fluss des Landes, namens Cheliff.</p>
<h2>Klima</h2>
<p>Algerien geographische Lage – diese hat natürlich auch einen Einfluss auf das Klima des Landes. So findet sich im Norden des Landes ein mediterranes Klima. Im Süden hingegen findet sich sehr trockenes Wüstenklima. Entlang der Küste, also an den Nordhängen vom Tellatlas hat die Mitteltemperatur eine Höhe von 25 Grad im August und 12 Grad im Januar. Niederschläge fallen an Algerien fast ausschließlich in den Wintermonaten. Im Hochland von den Schotts findet sich hingegen winterfeuchtes Steppenklima. Dieses verfügt über sehr ausgeprägte Temperaturschwankungen. So sind die Winter mit durchschnittlich 0 Grad im Januar und die Sommer mit rund 30 Grad im August wirklich sehr unterschiedlich. Niederschlägen finden sich hier meist in der Form von kurzzeitigen Platzregen. Wieder stärkerer Regen findet sich an der Nordseite vom Saharaatlas. Wobei die Südseite sehr schnell in trockenes und heißes Wüstenklima übergeht. Hier sind Schwankungen der Temperatur von bis zu 20 Grad keine Seltenheit. Im Sommer können so Spitzenwarte von über 40 Grad erreicht werden. Im Winter hingegen sinken die Temperaturen auch des Öfteren unter die 0 Grad Grenze. Aus der Sahara kommend weht über Algerien im Sommer sehr oft der so genannte Schirokko. Es ist ein staubbeladener, sehr trockener Wind.</p>
<h2>Flora und Fauna</h2>
<p>Algerien geographische Lage – diese wirkt sich natürlich auch auf die Flora und Fauna des Landes aus. Das Land hat heute nur noch einen Waldanteil, welcher bei rund 2 % liegt. Fast vier Fünftel des kompletten Landes sind vegetationslos. Es wird zwar durch Aufforstung probiert die Ausbreitung der Wüste zu verhindern, allerdings ist dies nur schwer möglich. An der Nordseite vom Tellatlas findet sich jedoch auch Vegetation. Dies kommt daher, dass die Nordseite gut beregnet wird. Mediterrane Sträucher sind hier nicht selten zu finden. Bei den wildlebenden Tieren sind vor allem Wüstenfüchse, Gazellen, Mufflons, Schlangen, Skorpione und Echsen zu finden. Obendrein gibt es auch den ein oder anderen Greifvogel, der sich in Algerien sehr wohl fühlt.</p>
<p>Photo: Christian Lebon &#8211; Fotolia</p>
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