Die Geographische Lage Algeriens

Die geographische Lage und das Klima Algeriens, macht es den Anwohnern nciht einfach dort zu leben.Im Norden wird das Land vom so genannten Atlasgebirge eingenommen. Wobei in dieser Hinsicht dazu gesagt werden muss, dass das Land seinem größten Lebensraum im Norden hat und der Südteil kaum besiedelt ist.







Die Sahara und das Atlasgebirge

Dies liegt wohl vor allem daran, dass Algeriens geographische Lage im Süden von der Sahara bestimmt ist. Die Mittelmeerküste des Landes ist nur sehr schmal und obendrein auch buchtenreich. Dahinter erhebt sich gleich dar Tellatlas, welcher steil ansteigt. Östlich der Hauptstadt erreicht der Gebirgszug eine Höhe von bis zu 2.308 Metern. Zudem gibt es eine Vielzahl von Salzseen, welche sich Schotts nennen. Im Süden ist es hingegen so, dass der Saharaatlas eine Höhe von rund  2.328 Metern erreicht und parallel zur Küste verläuft. Die Sahara, welche rund 85% des Landes einnimmt folgt im Süden und bestimmt da  Algerien geographische Lage. Zudem gibt es in Algerien zwar ein paar Dauerflüsse, die allerdings nur sehr kurz sind. Ansonsten verfügt das Land vor allem über viele trockene Flusstäler. Diese verwandeln sich von Zeit zu Zeit dennoch immer einmal in reißende Ströme. Algeriens geographische Lage ist auch beeinflusst durch den längsten Fluss des Landes, namens Cheliff.

Klima

Algerien geographische Lage – diese hat natürlich auch einen Einfluss auf das Klima des Landes. So findet sich im Norden des Landes ein mediterranes Klima. Im Süden hingegen findet sich sehr trockenes Wüstenklima. Entlang der Küste, also an den Nordhängen vom Tellatlas hat die Mitteltemperatur eine Höhe von 25 Grad im August und 12 Grad im Januar. Niederschläge fallen an Algerien fast ausschließlich in den Wintermonaten. Im Hochland von den Schotts findet sich hingegen winterfeuchtes Steppenklima. Dieses verfügt über sehr ausgeprägte Temperaturschwankungen. So sind die Winter mit durchschnittlich 0 Grad im Januar und die Sommer mit rund 30 Grad im August wirklich sehr unterschiedlich. Niederschlägen finden sich hier meist in der Form von kurzzeitigen Platzregen. Wieder stärkerer Regen findet sich an der Nordseite vom Saharaatlas. Wobei die Südseite sehr schnell in trockenes und heißes Wüstenklima übergeht. Hier sind Schwankungen der Temperatur von bis zu 20 Grad keine Seltenheit. Im Sommer können so Spitzenwarte von über 40 Grad erreicht werden. Im Winter hingegen sinken die Temperaturen auch des Öfteren unter die 0 Grad Grenze. Aus der Sahara kommend weht über Algerien im Sommer sehr oft der so genannte Schirokko. Es ist ein staubbeladener, sehr trockener Wind.

Flora und Fauna

Algerien geographische Lage – diese wirkt sich natürlich auch auf die Flora und Fauna des Landes aus. Das Land hat heute nur noch einen Waldanteil, welcher bei rund 2 % liegt. Fast vier Fünftel des kompletten Landes sind vegetationslos. Es wird zwar durch Aufforstung probiert die Ausbreitung der Wüste zu verhindern, allerdings ist dies nur schwer möglich. An der Nordseite vom Tellatlas findet sich jedoch auch Vegetation. Dies kommt daher, dass die Nordseite gut beregnet wird. Mediterrane Sträucher sind hier nicht selten zu finden. Bei den wildlebenden Tieren sind vor allem Wüstenfüchse, Gazellen, Mufflons, Schlangen, Skorpione und Echsen zu finden. Obendrein gibt es auch den ein oder anderen Greifvogel, der sich in Algerien sehr wohl fühlt.

Photo: Christian Lebon – Fotolia

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